Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

Biographisches

Erich Swoboda

wurde am 30. August 1896 geboren und starb am 22. November 1964.

 

„Des Kaisers jüngster Leutnant“

Er entstammte einer Offiziersfamilie, wurde Berufsoffizier, war des „Kaisers jüngster Leutnant“, Kampfflieger im ersten Weltkrieg und musste sich nach 1918 um einen neuen Beruf umsehen.

 

Postflieger, Bankangestellter und „Werksstudent“

In den ersten Nachkriegsjahren war Swoboda Postflieger, vornehmlich zwischen Wien und Athen. Er wollte Alte Geschichte, klassische Archäologie und antike Philosophie studieren, es fehlte ihm als Kadettenschüler allerdings viel an Vorbildung. So hatte er erst Latein und Griechisch zu erlernen. Beide Sprachen beherrschte er dann außer-gewöhnlich gut. Er studierte in Wien und Frankfurt am Main.

 

Universitätsassitent

Die Zähigkeit und Gründlichkeit, mit der er alles anfasste, brachte ihm mit der Promotion im Jahre 1931 eine Anstellung als Assistent an der Universität Wien ein. Damit hatte er seinen Traumberuf in der Wissenschaft erlangt.  In der Folge arbeitete er an den Ausgrabungen in Aguntum bei Lienz und in Carnuntum mit. Vor Kriegsausbruch konnte er sich noch habilitieren und wurde Universitätsdozent für Alte Geschichte an der Universität Wien.

 

Wieder Offizier

Wie viele ehemalige Offiziere wurde er im zweiten Weltkrieg erneut zum Militärdienst, und zwar zur Luftwaffe, eingezogen.

 

Universitätsprofessor, Dekan und Rektor

Professor für „Alte Geschichte und Altertumskunde“ an der Karl-Franzens-Universität Graz ab 1946, zweimal Dekan der Philosophischen Fakultät, 1960/61 Rektor.

 

Wissenschafter und Forscher

Jahrelang leitet er die Ausgrabungen in Carnuntum. Sein Buch „Carnuntum, seine Geschichte und seine Denkmäler“, erlebte zu seinen Lebzeiten vier Auflagen.

> Homepage des Archäologischen Parks in Carnuntum

Sein zweites großes Projekt, das er allerdings nicht abschließen konnte, war die Geschichte Pannoniens.

Akademischer Lehrer

Er galt als sehr streng. Nun sind wir also im Besitz seiner Vorlesungungsmanuskripte und wissen, wie er das Fach der „Alten Geschichte“ in den Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg an der Universität Graz lehrte. Es wäre lohnend, seine Form der Lehre auf die Entwicklungen des Faches hin zu untersuchen (siehe Themenvorschläge für Diplomarbeiten bzw. Dissertationen).

 

Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:

Ende dieses Seitenbereichs.