Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

Forschungsstelle Österreichische Literatur im Nationalsozialismus

Seit 1986 wurde am Institut für Germanistik der Karl-Franzens-Universität – bis 1998 vom FWF finanziert – die umfangreichste Sammlung und Dokumentation von Materialien und Daten Literatur in Österreich zwischen 1938 und 1945 geschaffen, mit dem Ziel, der Erforschung dieses Gegenstandsbereichs die weit verstreuten und zumeist fragmentarisch überlieferten Materialien zur Verfügung zu stellen. Gegenwärtige MitarbeiterInnen sind Dr. Karin Gradwohl-Schlacher und Prof. Dr. Uwe Baur.

Soeben erschienen!

Band 5: Uwe Baur, Literarisches System in Österreich. Köln [u.a.]: Böhlau (Vandenhoeck & Ruprecht), 2021. ISBN 978-3-205-21234-8.

Auf der Basis umfassender Quellen (Archivalien, Druckschriften) versucht dieser Band erstmals, im Sinne von Grundlagenforschung eine wertneutrale, flächendeckende Bestandsaufnahme der Österreich betreffenden Objektbereiche Zensur/Förderung, literarische Vereine und Anthologien in der Form eines Handbuchs zu bieten. Sie sind zentrale Faktoren für die Kontextualisierung literarischer Produktion in diesem kurzen, aber von den politischen Rahmenbedingungen des Faschismus bestimmten Zeitraum. ihre detaillierte Beschreibung schafft die Grundlage für die z.T. heftig umstrittene Beurteilung der Inklusion von AutorInnen in den Nationalsozialismus. 
Der methodische Ansatz des Handbuches ermöglicht es, weit über das von der Germanistik bevorzugte, als Hoch-Literatur Begriffene hinaus ein Gesamtspektrum literarischen Handelns in einem begrenzten Raum und Zeitabschnitt zu beschreiben und in seinen institutionellen Vernetzungen zu begreifen.

Kontakt

Forschungsstelle Österreichische Literatur im Nationalsozialismus
Universitätsplatz 3/TG 8010 Graz
Telefon:+43 (0)316 380 - 2458

Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:

Ende dieses Seitenbereichs.