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Forschungsstelle Österreichische Literatur im Nationalsozialismus

Seit 1986 wurde am Institut für Germanistik der Karl-Franzens-Universität – bis 1998 vom FWF finanziert – die umfangreichste Sammlung und Dokumentation von Materialien und Daten Literatur in Österreich zwischen 1938 und 1945 geschaffen, mit dem Ziel, der Erforschung dieses Gegenstandsbereichs die weit verstreuten und zumeist fragmentarisch überlieferten Materialien zur Verfügung zu stellen. Gegenwärtige MitarbeiterInnen sind Dr. Karin Gradwohl-Schlacher und Prof. Dr. Uwe Baur.

Soeben erschienen!

Uwe Baur, Karin Gradwohl-Schlacher, Literatur in Österreich 1938-1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 4: Karin Gradwohl-Schlacher, Wien, Wien-Köln-Weimar: Böhlau, 2018. ISBN 978-3-205-20492-3.

Der Band Wien setzt die flächendeckende Bestandsaufnahme des literarischen Lebens in Österreich während des Nationalsozialismus fort. Dem Skandalisieren von Einzelfällen und der Präsenz der Schriftstellerinnen und Schriftsteller im kulturellen Gedächtnis des Landes wird eine umfassende Materialbasis für sachliche Auseinandersetzung mit dem brisanten Thema zur Seite gestellt. Das methodische Anliegen, ein „literarisches Feld“ (P. Bourdieu) des deutschen Sprachraums lexikalisch aufzuschließen, wird in einem neuen Typus von Handbuch umgesetzt, einer spezifischen vernetzenden Kombination von Personen- und Institutionenlexikon. Anhand einzelner Parameter wird die Integration der AutorInnen in die unterschiedlichen Systeme von der Monarchie bis zur Zweiten Republik aufgezeigt.

Kontakt

Forschungsstelle Österreichische Literatur im Nationalsozialismus
Universitätsplatz 3/TG 8010 Graz
Telefon:+43 (0)316 380 - 2458

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