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Handbuch: Österreichische Literatur 1938-1945

Uwe Baur, Karin Gradwohl-Schlacher, Literatur in Österreich 1938-1945. Handbuch eines literarischen Systems.

Band 1: Steiermark. Wien-Köln-Weimar: Böhlau, 2008. ISBN 978-3-205-77809-7.

  • Mit dem Band Steiermark beginnt die Edition einer flächendeckenden Bestandsaufnahme der Literatur in Österreich während des Nationalsozialismus. In einem neuen Typus eines Handbuchs werden Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Institutionen - Vereine, Preise, Periodika und Anthologien, Verlage und Theater - vernetzt dargestellt. In seiner nüchternen Wiedergabe der Fakten versucht das erste AutorInnen-Lexikon der Steiermark, die Auseinandersetzung mit der langen und für viele Jahre herrschenden deutsch-nationalen Tradition des Landes auf eine breit angelegte, wertende Kanonbildungen vermeidende, sachliche und differenzierte Ebene zu führen. In weiterer Folge sollen jährlich Autorenlexika zu Kärnten, Oberöstereich/Oberdonau, Niederösterreich/Niederdonau, Salzburg, Tirol-Vorarlberg und Wien erscheinen. Den Abschluss bildet ein übergreifendes Institutionenlexikon, das die literarischen Vereine, Preise, Periodika, Anthologien, Theater und Verlage der Zeit dokumentiert.
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Band 2: Kärnten. Wien-Köln-Weimar: Böhlau, 2011. ISBN 978-3-205-78653-5.

  • Der Band Kärnten setzt die Bestandsaufnahme der Literatur in Österreich 1938-1945 fort; in einem neuen Typus von Handbuch werden Personen mit den Institutionen des NS-Staates vernetzt dargestellt. Das erste AutorInnen-Lexikon Kärntens tritt damit dem harmonisierenden heimatlichen Selbstverständnis entgegen und versucht, die Auseinandersetzung mit der deutsch-nationalen Tradition des Landes auf eine breit angelegte, wertende Kanonbildungen vermeidende, sachliche und differenzierte Ebene zu führen.
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Band 3: Oberösterreich. Wien-Köln-Weimar: Böhlau, 2014. ISBN 978-3-205-79508-7.

  • Bio-bibliografisches Handbuch von Oberösterreich („Oberdonau“) während des Nationalsozialismus, welches in vernetzter Form AutorInnen und kulturpolitische Institutionen beschreibt.  
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Band 4: Karin Gradwohl-Schlacher, Wien. Köln [u.a.]: Böhlau (Vandenhoeck & Ruprecht), 2018. ISBN 978-3-205-20492-3.

  • Der Band Wien setzt die flächendeckende Bestandsaufnahme des literarischen Lebens in Österreich während des Nationalsozialismus fort. Dem Skandalisieren von Einzelfällen und der Präsenz der Schriftstellerinnen und Schriftsteller im kulturellen Gedächtnis des Landes wird eine umfassende Materialbasis für sachliche Auseinandersetzung mit dem brisanten Thema zur Seite gestellt. Das methodische Anliegen, ein „literarisches Feld“ (P. Bourdieu) des deutschen Sprachraums lexikalisch aufzuschließen, wird in einem neuen Typus von Handbuch umgesetzt, einer spezifischen vernetzenden Kombination von Personen- und Institutionenlexikon. Anhand einzelner Parameter wird die Integration der AutorInnen in die unterschiedlichen Systeme von der Monarchie bis zur Zweiten Republik aufgezeigt.

Band 5: Uwe Baur, Literarisches System in Österreich 1933/1938-1945. Zensur und Förderung - Literarische Vereine - Anthologien. Wien [u.a.]: Böhlau (Vandenhoeck & Ruprecht), 2021. ISBN 978-3-205-21234-8.

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  • Auf der Basis umfassender Quellen (Archivalien, Druckschriften) versucht dieser Band erstmals, im Sinne von Grundlagenforschung eine wertneutrale, flächendeckende Bestandsaufnahme der Österreich betreffenden Objektbereiche Zensur/Förderung, literarische Vereine und Anthologien in der Form eines Handbuchs zu bieten. Sie sind zentrale Faktoren für die Kontextualisierung literarischer Produktion in diesem kurzen, aber von den politischen Rahmenbedingungen des Faschismus bestimmten Zeitraum. ihre detaillierte Beschreibung schafft die Grundlage für die z.T. heftig umstrittene Beurteilung der Inklusion von AutorInnen in den Nationalsozialismus. 
    Der methodische Ansatz des Handbuches ermöglicht es, weit über das von der Germanistik bevorzugte, als Hoch-Literatur Begriffene hinaus ein Gesamtspektrum literarischen Handelns in einem begrenzten Raum und Zeitabschnitt zu beschreiben und in seinen institutionellen Vernetzungen zu begreifen.

Kontakt

Forschungsstelle Österreichische Literatur im Nationalsozialismus
Universitätsplatz 3/TG 8010 Graz
Telefon:+43 (0)316 380 - 2458

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