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Alexius Meinong Ritter von Handschuchsheim

  • 17. 7. 1853 (Lemberg/Lwow, als jüngster Sohn eines Militärs) – 27. 11. 1920 (Graz)
  • 1862 – 1870 Akademisches Gymnasium in Wien
    • Impulse v. a. von den Lehrern Karl Greistorfer (Germanist) und Leopold Konvalina (Philosoph)
  • 1870 – 1874 Studium der Geschichte (bei O. Lorenz, Th. Sickel und H. Büdinger), zunächst auch der deutschen Philologie (bis zum Abgang W. Scherers nach Straßburg) an der Universität Wien (statt des elterlichen Rates, eine juridische Laufbahn einzuschlagen), 1874 Dr. phil., Dissertation zu Arnold von Brescia, Nebenrigorosum zu Kants Kritik der reinen und der praktischen Vernunft
  • 1874/75 Studien an der Juridischen Fakultät der Universität Wien (Schon zuvor Hörer von K. Mengers Vorlesungen zur Nationalökonomie im Ausmaß von 2 Semestern); Im Anschluss daran Verlegung auf die Philosophie, als Schüler von F. Brentano
  • 1878 – 1882 PD. der Philosophie an der Universität Wien
  • 1882 – 1889 ao. P. der Philosophie an der Universität Graz
    • „Philosophische Sozietät“ (wie schon in Wien) bis 1897, ab diesem Jahr „Philosophisches Seminar“
    • 1886/87 – 1889 experimentalpsychologische Übungen (finanziert aus eigenen Mitteln), nach ersten Ansätzen in Wien (ab 1880)
  • 1889 – 1900 o. P. der Philosophie an der Universität Graz
    • 1894 Initiierung des Psychologischen Laboratoriums
    • 1897 Gründungsvater des Philosophischen Seminars

 

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Geschichte der Philosophie (Befassung mit David Hume), Werttheorie (nicht nur in ökonomischer, sondern vor allem auch in ethischer Hinsicht), Abstraktions- und Begriffstheorie, Relationstheorie, Erkenntnistheorie (Gedächtnisforschung), schließlich Begründer der Gegenstandstheorie, (experimentelle) Psychologie

 

Mitgliedschaft in einer wissenschaftlichen Vereinigung

Korrespondierendes Mitglied der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften 1906

 

Weiterführende Literatur:


Vgl. Almanach der Akademie der Wissenschaften in Wien 71 (1921), 232-241. [Mit Bild; basierend auf Meinongs autobiographischen Skizzen, vgl.: Die deutsche Philosophie der Gegenwart in Selbstdarstellung, hg. R. Schmidt (Leipzig 1921), Bd. 1.] Rudolf Haller und Reinhard Fabian, Alexius Meinong und die Schule der Gegenstandstheorie. In: Tradition und Herausforderung. 400 Jahre Universität Graz, hg. Kurt Freisitzer, Walter Höflechner, Hans-Ludwig Holzer und Wolfgang Mantl (Graz 1985), 277-291. Mauro Antonelli, “Alexius Meinong e la Scuola di Graz”, in Storia della scienza. Vol. VII: La scienza dell’Ottocento. Sezione Psicologia, a cura di N. Dazzi e L. Sprung, Roma: Istituto della Enciclopedia Italiana, 2005 (in corso di stampa).

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