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Zdenko Hans Skraup

(* 3.3.1850 Prag, † 10.9.1910 Wien) war Professor für Chemie an der Universität in Graz (1887-1906). Sein Hauptarbeitsgebiet war die Chemie der Pflanzenstoffe, besonders die der China-Alkaloide. 1880 gelang ihm die Synthese des Chinolins.

Während Skraups Amtszeit war das ehemals schönste chemische Institut Europas (1879 fertiggestellt) unter dem Druck des beständigen Raummangels laufend Änderungen unterworfen, die den Mißständen Abhilfe schaffen sollten und die tatsächlich einer beständig steigenden Zahl von Studenten die Ausbildung in der Chemie ermöglichten. Trotz dieser Mißhelligkeiten war auch nach der Jahrhundertwende das Grazer chemische Institut zusammen mit dem Prager nach wie vor das bestausgestattete Cisleithaniens.

 

Ausführliche Biographie

Forschungstätigkeit

 

(Weiterführende Literatur: Alois Kernbauer, Das Fach Chemie an der Philosophischen Fakultät der Universität Graz (= Publikationen aus dem Archiv der Universität Graz, Band 17) Graz 1985.)

 

Skraup ist ein Paradebeispiel eines Universitätsprofessors im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert:

Wohlwollender, temperamentvoller  Kommandant des Laboratoriums, eingesponnen in seine wissenschaftliche Forschungstätigkeit.

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