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Erzherzog-Johann-Forschungspreis 2009

Samstag, 10.10.2009

Der Erzherzog-Johann-Forschungspreis 2009 des Landes Steiermark ging an Dr. Karin Gradwohl-Schlacher von der im Universitätsarchiv beheimateten Forschungsstelle für Österreichische Literatur im Nationalsozialismus für ihren Beitrag zu einem Handbuch über den steirischen Literaturbetrieb im Dritten Reich.

 

Lange Zeit wurde über das literarische Schaffen zur Zeit des Nationalsozialismus der Mantel des Schweigens gebreitet. Diesen erstmals zu lüften, haben sich die GermanistInnen Karin Gradwohl-Schlacher und Univ.-Prof. i.R. Dr. Uwe Baur vorgenommen. 2008 erschien der erste Band der Reihe „Literatur in Österreich 1938–1945“ im Böhlau-Verlag. Er widmet sich den steirischen SchriftstellerInnen im Dritten Reich. „In einem neuen Typus eines Handbuchs werden AutorInnen und Institutionen, wie Verlage und Theater, Preise, Periodika und Anthologien vernetzt dargestellt“, beschreibt Gradwohl-Schlacher die Publikation, für die sie nun den "Erzherzog-Johann-Forschungspreis des Landes Steiermark 2009" erhielt. Anhand nüchterner Fakten dokumentiert der Band in einer neuartigen Kombination von Personenlexikon und Sachwörterbuch das literarische Leben der Zeit. 113 SchriftstellerInnen finden sich darin – von AutorInnen im Widerstand bis hin zu glühenden AnhängerInnen der NS-Ideologie.

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