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für Diplomarbeiten bzw. Dissertationen

Studierendengeschichte

Die Matrikel der Universität Graz liegen von der Gründung 1585 bis zum Jahre 1765 ediert vor. (Publikationen aus dem Archiv der Universiät Graz Bände 6/1-6/4).

An Ergänzungen und Weiterführungen für das 18. und die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts (einschließlich der Studenten des medizinisch-chirurgischen Studiums 1782-1863) wird derzeit gearbeitet.

Die Zusammensetzung der Hörer der Universität Graz wurde für die Zeit um den ersten Weltkrieg prosopographisch in Einzelstudien erforscht (Sigrid Kreuzwirth, Gabriela Stieber); auch für die NS-Zeit (Monika Hofstätter) und die unmittelbare Nachkriegszeit (Rasinger) liegen aufwändig geführte Untersuchungen vor.

Zur Frage des Frauenstudiums im weiteren Sinn, des Frauenanteils unter der Hörerschaft sind Einzelstudien in einem Sammelband zusammengefasst im Druck erschienen (Frauenstudium und Frauenkarrieren an der Universität Graz, Hg. v. A. Kernbauer und K. Schmidlechner-Lienhart,
= Publikationen aus dem Archiv der Universität Graz 33, Graz 1997).

Besonders sei auch auf die rege Forschungstätigkeit des Studentenhistorikervereines verwiesen. Detailreich wurde einzelnen Fragen schon nachgegangen. – Gesamtdarstellungen zur Geschichte des CV (Hartmann) und zur sozialdemokratischen Studentenorganisation (Klösch-Weingand) ergänzen dieses vergleichsweise recht gut erforschte Gebiet.

Aus der Jesuitenzeit liegen schöne Einzelstudien von Frau Hofrätin Dr. Maria Mairold vor.

Seitens der Universität in Budapest, namentlich des Leiters des dortigen Universitätsarchives Dr. Laszlo Szögi und seines Arbeitskreises, werden umfassende Studien zur Migration ungarischer StudentInnen derzeit bearbeitet. Die Ergebnisse für die Zeit über die Mitte des 19. Jahrhunderts hinaus liegen in mehreren, respektgebietenden Bänden bereits vor; die Forschungen werden derzeit bis zum Ende der Monarchie fortgesetzt und beziehen die Universität Graz ein.

Schon vor zwei Jahrzehnten wurden erste Forschungsergebnisse zur studentischen Migration im mittel- und südosteuropäischen Raum vom 18. bis zum 20. Jahrhundert veröffentlicht (Wegenetz europäischen Geistes II. Universitäten und Studenten. Die Bedeutung studentischer Migrationen in Mittel- und Südosteuropa vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, Hg.v . Richard Georg Plaschka - Karlheinz Mack (= Schriftenreihe des Österreichischen Ost- und Osteuropa-Instituts XII) Wien 1987). - Studien zur siebenbürgischen Studentenschaft (P. W. Roth), zur slowenischen Studentenschaft, zur studentischen Migration aus Südtirol für die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg sind ebenso schon publiziert bzw. werden besonders von slowenischer Seite derzeit intensiviert fortgeführt. Auch serbische, kroatische und italienische HistorikerInnen untersuchen Fragen der studentischen Migration und beziehen die Universität Graz ein. Man darf auf die Ergebnisse gespannt sein, zumal diese Absolventen oftmals eine bedeutende Rolle im Leben der jeweiligen Heimatländer spielten.

Das Stipendien- und Stiftungswesen an der Universität Graz wurde für die Zeit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum ersten Weltkrieg erforscht (Bauer).

Auf der Basis all dieser Forschungsergebnisse sind je nach Interessenslage auf der Grundlage der im Universitätsarchiv vorhandenen Archivalien zahlreiche Forschungs-ansätze möglich, seien es prosopographische Studien, Fragen der Herkunft und Zusammensetzung der Studierenden in unterschiedlichen Perioden, der sozialen Lage, der politischen Orientierung(en), um nur einige Aspekte zu nennen. Ein weites Feld von Problemen tut sich hier auf und könnte in der Form von Diplomarbeiten unter Auswertung einschlägiger Archivalien untersucht und beantwortet werden.

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Kontakt

ao. Univ.-Prof. Dr. Alois Kernbauer
Universitätsplatz 3/TG8010 Graz

+43 (0)316 380 - 2207
+43 (0)316 380 - 9150

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