Am 17. Juni eröffnete die neue Jahresausstellung des GrazMuseums. Das partizipative Ausstellungskonzept bietet Anregungen zum gemeinsamen Erinnern an die Stadtkultur der 70er Jahre. Die Stationen reflektieren den Aufbruch in der Stadtentwicklung in vielen Facetten – etwa, wenn Bürgerproteste den – aus heutiger Sicht unvorstellbaren – Bau einer Autobahn durch die Stadt verhindern und eine zeitgenössische Architektur sich zu entfalten beginnt.
Für die Universitäten waren die 1970er Jahre das Jahrzehnt der ersten großen Hochschulreform, die einen Demokratisierungsprozess einleitete und erstmals den Studierenden ein Mitspracherecht einräumte. Mit Verve organisierten sich die Studierenden und meldeten sich zu Wort. Geblieben sind von diesen studentischen Aktivitäten unter anderem Flugblätter und Folder, die den Geist dieser Zeit deutlich widerspiegeln. Zwei Beispiele sind im GrazMuseum zu sehen.
Mehr davon gibt es im Tiefparterre des Universitäts-Hauptgebäudes zu sehen:
Bis 30. September ist dort noch die Ausstellung Mitbestimmung und Chancengleichheit an der Universität seit 1945 zu sehen.