Sammlung „Literatur im Nationalsozialismus (1938-1945)“
Provenienz: Institut für Germanistik, „Forschungsstelle Literatur im Nationalsozialismus“ (Leitung: Uwe Baur, Karin Gradwohl-Schlacher)
Bestandsart: Papierbestand und Datenbank; benützbar
Die Sammlung entstand mit dem Aufbau der „Forschungsstelle Literatur im Nationalsozialismus“ (Drittmittelprojekte von 1986 bis 2017, finanziert von FWF bzw. vom Jubiläumsfonds der OeNB) am Institut für Germanistik unter der Leitung von Univ.-Prof. i.R. Dr. Uwe Baur und Dr. Karin Gradwohl-Schlacher. Im Zuge der Projekte wurden weit verstreute Materialien zusammengeführt. Die Sammlung bildet die Grundlage einer einzigartigen Handbuchreihe, in der das gesamte literarische System der Literatur in Österreich von 1938 bis 1945 flächendeckend dargestellt wird. Geplant war die dokumentarische Aufarbeitung aller österreichischen Bundesländer. Tatsächlich erschienen sind die Bände zu Steiermark, Kärnten, Oberösterreich, Wien und Salzburg sowie ein Band zu Vereinen und Anthologien.
Die Sammlung enthält kopierte Akten zu ca. 1.800 Personen und ca. 900 Institutionen vor allem aus den folgenden Archiven: Bundesarchiv Koblenz, Bundesarchiv Berlin (vormals Berlin Document Center und Staatsarchiv Potsdam), Österreichisches Staatsarchiv Wien, National Archives Washington. Ergänzt wird die Sammlung durch Material zu Anthologien, periodischen Druckschriften, Verlagen, Theatern, zu Förderungen und Zensur, Preisen und Ehrungen, kulturpolitischen Institutionen und Vereinen, Veranstaltungen und zu Germanistik/Volkskunde.